Grüner Frühlingsempfang am 13.05.2017 mit Toni Hofreiterer

 

Liebe Grünen,
liebe Interessenten,toni_hofreiter

kleines Feedback von der gelungenen Veranstaltung vom Samstag zu der Sirko und ich waren.

Das Thema war Mobilität und wie Sie sich verändern muss.

Es waren u.A. auch die Geschäftsführer der RVV anwesend und Personen aus dem Bündnis für die Stadtbahn in Regensburg, sowie zahlreiche Vertreter der Grünen aus den Kreisverbänden um Regensburg.

Jürgen Mistol und die Stadtratsfraktion der Regensburger Grünen gab einen Abriss aus Ihren Bemühungen und Stand zur Stadtbahn.

Nach Regensburg pendeln täglich 70.000 Autos, womit Regensburg vor einem ernsten Kollaps steht wenn hier keim Umdenkprozess stattfindet. Ein Ausbau der A3 auf 6 Spuren wird weder zur Entlastung noch weniger Verkehr führen.

Man braucht einen sinnvollen, durchdachten Strecken,- und Netzplan mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, und nicht nur „Sichtverbindungen“ von Bus&Bahn – also Verbindungen, die man an sich vorbeifahren sieht, weil man sich niemals erwischen kann. Den Bahnhof als zentrale Dreh,- und Angelpunkt für den ÖPNV mit eBike und Carsharing Stationen.

Die Stadtbahn ist dabei das zentrale Projekt für Regensburg, die Bahn ist umweltschonender, effizienter und kann am meisten Personen transportieren.

Seit mehr als 20 Jahren kämpfen die Regensburger Grünen dafür und es scheint sich nun abzuzeichnen, dass diese Vision Realität wird.

Zudem fahren in Regensburg nun 5 Elektrobusse im Regelbetrieb, damit steht Regensburg ganz Vorne.

In Toni Hofreiters Vortrag ging es darum aufzuzeigen welche Folgen

der Klimawandel, dessen maßgeblicher Anteil vom Verkehr kommt – in Bayern stammen 40% der Treibhausgase aus dem Auto´s. Die Ostantarktis ist mittlerweile brüchig, sollte es hier zum beschleunigten Abtauen des Eises kommen,spricht man von einem Pegel Anstieg von bis zu 40 Metern.

Die Folgen wären katastrophal. Ganz Länder würde im Meer versinken. Eindrucksvoll wurde hergeleitet, vor welchen Problemen man dann mit den Flüchtlingen stehen würde wenn Ihre Länder verschwinden. Wo schafft man Platz?

In diesem Zusammenhang kann man auch Saudi Arabien, eines der Schlüsselländer in der Erdölförderung und Preisbestimmung aufführen, deren Religion die fundamentalistischte Form des Islam ist, die 90% deckungsgleich mit den Ansichten des IS Regimes ist. Saudi Arabien ist der Hauptförderer des IS.

Das Umdenken zum Thema Mobilität, weg vom Verbrennungsmotor, weg von 90% Individualverkehr muss stattfinden, sonst ist unsere Autoindustrie in ein paar Jahren nicht mehr zu retten. In vielen Ländern dürfen Verbrennungsmotoren nur noch wenige Jahre verkauft werden. Das Umdenken muss auch im ÖPNV stattfinden, die Strecken, Knoten, Taktungen müssen vernetzt werden damit der ÖPNV eine wirkliche Alternative ist.

Bricht man das Ganze auf Burglengenfeld herunter, zeichnet sich das gleiche  Bild ab. Der ÖPNV fährt nicht mehr wirklich sinnvoll – für wen ist es denn wirklich eine Alternative wenn man nach Regensburg bis zu 1.5h unterwegs ist, weil jedes Dorf angefahren werden muss?

Anstatt die Ladestationen für eBikes und eAutos in das Parkhaus zu setzen, pflanscht man es ans Volkuskundemuseum – das ist Alibi und Planlosigkeit, da ist kein ernstzunehmender Wille zu erkennen, das Thema voranzutreiben.

Radwege – da würde uns durchaus auch mal ein Konzept interessieren, wie man hier wirklich „sichere“ und echte Alternativen zum Auto schaffen will.

Außer an der Naab und an de Ausflugszielen sind Fahrradwege nicht zu erkennen, da ändern auch ein paar Striche vor dem Friedhof nichts mit der die Autofahrer sichtlich überfordert sind.

Viele Grüße

Andreas

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